Hafenblick; Bild von Hilde Maartje Thiele, Ahima Yogaschule Friedberg

Von Einheit und Freiheit

Vor kurzem habe ich die zweite Auflage der Ahima-Yoga-Flyer für dieses Jahr entworfen und bestellt. Sie werden wieder auf Recyclingpapier gedruckt. Da das teurer ist, habe ich kurz überlegt, normales Papier zu nehmen. Aber im Yoga spielt Wertschätzung eine so große Rolle – da wollte ich auch jetzt wieder einen Beitrag dazu leisten.

Auch im Yogaunterricht sprachen wir neulich über dieses Thema. Alles ist in irgendeiner Weise miteinander verbunden, daher wirkt mein Handeln auch nach außen weiter. Ändern kann ich mich bekanntlich nur selbst, das heißt: auch mein Verhalten. Damit habe ich eine Verantwortung für mich selbst und für die Welt um mich herum.

Leider gibt es auch Dinge, Menschen, Situationen, mit denen ich mich gar nicht verbunden fühle. Zu groß und gegensätzlich scheinen die Unterschiede. Wenn mir das begegnet, hilft die Reflexion: Wie kann ich mich verhalten, damit ich nicht so handle wie dieser Mensch? Was kann ich tun, damit jene Situation besser wird? Oft denke ich natürlich: Ach, da kann ich doch nichts machen! Dann komme ich wieder zum Yoga: Denk das Gegenteil! Also kann ich etwas ändern. Und wenn es nur ist, ein Stückchen Baum im Regenwald zu erhalten.

Zum Ende einer Yogastunde kündige ich die tiefe Endentspannung an: „Shavasana. Legt euch so frei wie möglich hin.“

Das Gefühl, mit Yoga frei zu sein, höre ich immer wieder aus dem Kunden-Feedback heraus, und ich kenne es selbst auch. Leicht, erleichtert, gelassen – sind das vielleicht Synonyme des gleichen Empfindens? Synonyme dafür, einfach sein zu dürfen, ohne etwas machen oder ändern zu müssen? In den Yogasutren heißt das die innere Freiheit – Kaivalya. Ganz wörtlich auch „Alleinheit“. Da füge ich doch einen Bindestrich ein, der uns zum Anfang dieses Textes zurückführt. All-Einheit!

 

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