So alt, wie der Yoga ist – so neu ist er auch

Vor über zweitausend Jahren legten indische Weisen den Grundstein, und viele der alten Yogatexte sind heute noch erstaunlich aktuell. Allein die Definition: Yoga ist das zur-Ruhe-Bringen der kreisenden Gedanken. Wer wünscht sich nicht, die Gedanken seien doch endlich mal still!

Das Yogasutra von Patanjali gibt eine philosophische Yoga-Anleitung. Demnach besteht der achtfache Yogaweg, Ashtanga, aus:

  • Yama & Niyama – sich zu anderen ethisch verhalten und zudem einen guten Umgang mit sich selbst pflegen
  • Asana – Yoga-Haltungen, damals vor allem der ruhige, bewegungslose Sitz. Heute dürfen wir uns zum Glück auch bewegen, strecken und dehnen
  • Pranayama – Übungen, die den Atem führen. Mit dem Einatmen bekommen wir Energie, mit dem Ausatmen lassen wir los
  • Pratyahara – das Zurückziehen der Sinne. Sinnesreize aushalten und nicht darauf reagieren. Sich auf das Wesentliche konzentrieren
  • Dharana – die Konzentration auf einen Gegenstand (wie eine Kerze), ein Mantra oder ein (spirituelles) Thema
  • Dhyana – die Meditation. Wertfreie Beobachtung frei von Zeit und Raum
  • Samadhi – sich eins fühlen mit allem, kosmische und göttliche Verbundenheit

Viele Anpassungen und Richtungen hat es seitdem gegeben und gibt es immer noch. Doch diese acht Aspekte sind in allen Yogastilen enthalten. Meistens liegt der Schwerpunkt auf die Asanas und auf Pranayama. Die Körperhaltungen sind ein guter Ausgleich zum Alltag, in dem wir uns oft zu wenig bewegen und uns falsche Haltungen angewöhnen. Unser Körper hat sehr viele Bewegungsmöglichkeiten, und die Asanas eignen sich hervorragend, auch die äußersten Winkel zu erreichen. Sie kombinieren außerdem Kraft und Ausdauer mit Gelassenheit. In einer Asana arbeitet unser Körper übrigens wie bei einem leichten Dauerlauf.

Yogaübungen werden sehr bewusst ausgeführt: sich innerlich vorbeiten, hineingehen, halten und Zufriedenheit finden, auflösen, nachspüren. Unser Atem gibt uns dafür die Energie. Daher trainierst du im Yoga immer ein waches Bewusstsein für den Atem. Damit merkst du auch im Alltag schnell, ob du gestresst oder entspannt bist. Und kannst mit der Konzentration auf den Atem schnell zur inneren Mitte zurückkehren.

Besonders wohltuend ist am Ende der Yogastunde in der Ahima Yogaschule die Tiefenentspannung, Shavasana. Danach ist der Körper erholt, und du näherst dich dem zufriedenen Zustand des Samadhi.

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